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Glashütte Klein Kraase |
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Dies ist ein Beitrag zur Glashütte Klein Kraase, er ist Bestandteil einer umfassenden Darstellung zur Glashütten des Müritzkreis, wobei diese Arbeit noch nicht abgeschlossen ist. Die Verfasser dieser Darstellung sind Herr Dieter Mombour und Frau Gisela Masurowski aus Hohen Wangelin. Für die freundliche Überlassung des Materials möchte ich mich recht herzlich bedanken!
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| Varchentin Ehemalige Zugehörigkeit: ritterschaftl. Amt Stavenhagen Varchentin ist Hauptgut, dazu gehört Kraase als Pertinenz Geschichte des Ortes Kraase: ist Pertinenz von Varchentin Kraase wird 1286 erstmalig erwähnt.1333 wird es dort bereits die Kirche gegeben haben, die als Filiale zu Varchow gehörte. Kraase ist zu dieser Zeit ein Bauerndorf. Das Lehn des Dorfes hat am Ende des 16. Jhd. die Familie Rostke, die auch in Varchentin und Schlön begütert waren, aber 1639 ihren Besitz an Kraase verlieren.. Zu Anfang des 17.Jhd. haben auch die Kruse – Besitzer von Varchentin – Anteile in Kraase. 1671 und 1674 kommt es zur Verpfändung des Gutes und Dorfes Kraase an den Lehnrat Dr. juris. Ferber und bleibt in dessen Besitz bis 1756. Von 1738 – 1756 wird Kraase an den seit 1721 angestellten Verwalter Peter Langhoff verpachtet. Danach ist Besitzer Klinggräff, 1808 Genzkow,1845 Lemcke 1935 Karl und Franz Warnecke bis 1945. Raabe (1857) : Der jetzige Hof ist erst in neuere Zeit angelegt, der alte Hof lag neben der kleinen Kirche.
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Glashütte zu Varchentin |
| Im Sept. 1726 verkaufte von Ferber, der zu der Zeit Kammerjunker bei der verwitweten Herzogin zu Mirow ist und seine Güter nicht selbst bewohnen und ihnen vorstehen konnte, diese Glashütte nebst der Kraaser Hölzung an den Glashüttenmeister Jakob Caspas Müller in der Hoffnung, dass der Herzog den Konsens auf den beiliegenden Hüttenvertrag geben wird. Gleichzeitig verpachtet von Ferber dem Glashüttenmeister Müller auch das Gut Kraase für die Dauer von 10 Jahren, das Müller zu Trinitates 1727 bezieht. Nach Müllers Meinung ist das Holz beim Kraaser Gut überflüssig und zu entbehren, was auch durch eine Besichtigung bestätigt werden könne.
Müller brannte nicht nur aus der Möllenhagener Hölzung, sondern auch aus der Kraaser: Tannen, Birken und Ellern. Den verschuldeten Hüttenleuten gab er Arbeit und Lohn. |
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Zur Lage der Glashütte |
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Quellen: |