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Die Geschichte von Kraase bis 1945! |
| Am 19.06. 1286 | bestätigt das Schweriner Domkapitel dem
Kollegialstift in Bützow das Lehen von 7 Hufen in "Crase". Bischof
Herrman übereignet diese als Dank für das Messelesen in der
bischhöflichen Burg Sein Nachfolger Gottfried I. läßt anscheinend diese Domherrenpräbende wieder eingehen, denn |
| am 22.06.1333 | ruft Bischof Ludolf eine neue
Domherrenpräbende ins Leben: Schon zu dieser Zeit stand die Kirche an- heutiger Stelle Sie gehörte als Filiale zur Parochie Varchentin |
| 1595 | Baltasar Rostke zu Kraase klagt gegen seine Brüder Claus und Zacharias Rostke zu Schloen wegen vorenthaltner Nutzung des Varchentinischen Sees, Verwüstung der Holzung, vorenthaltener Erbschaften |
| 1671 | tauchte erstmals der Name Ferber auf; der Teile des Gutes den Erben Rostkes abkauft |
| 1674 | wird der Rest des Gutes an Dr. Ferber verpfändet |
| 1693 | wird das Lehen in ein freies Erbgut verwandelt, aber ca. 10 Jahre später in ein Lehen zurück gewandelt, mit Verzicht auf die hohe Jagd |
| 1730 | bittet Ferber darum, eine Glashütte anlegen zu dürfen |
| 1738 | verpachten Ferbers an den damahligen Verwalter
Peter Langhoff das Gut bleibt : |
| bis 1756 | in den Händen der Ferbers |
| 1756 -1808 | geht das Gut an die Familie
Klinggräff Zu dieser Zeit stand Kraase noch als Groß- und Klein Kraase in der Nähe der heute noch stehenden Kirche. Das belegt eine Aufstellung der Gebäude zur Ritterschaftlichen Brandversicherungsgesellschaft im Herzogstum Schwerin + Güstrow vom 23. Januar 1783. Klinggräff war Besitzer bis 1808. Wahrscheinlich ist Gr. Kraase zu diesem Zeitpunkt abgebrannt und dann an heutiger Stelle aufgebaut worden. Die Schmettausche Karte von 1788 zeigt noch Groß- und Klein Kraase, allerdings mit der Kirche in Klein Kraase, was aber möglicherweise ein Schreibfehler ist |
| 1809- 1845 | wird eine Familie Gentzkow als Besitzer genannt |
| ab 1846 | geht das Gut in Besitz der Familie Lembke |
| 1847 | wird
die Schule eröffnet, Zu dieser Zeit stehen in Kraase 27 (?) Häuser mit 216 Einwohnern vermutlich wurden auch zu dieser Zeit alle anderen Gutsgebäude errichtet; Kuhstall - 1863 (am Giebel) |
| 1877 | hat
Kraase 181 Einwohner (Regierungsblatt des Herzogstum Meckl.- Schwerin) |
| 1885 | Eröffnung der Mecklenburgischen Südbahn von Parchim nach Neubrandenburg, über Penzlin |
| 1905 | Lembke erwähnt Kraase - Kraase erhält einen Bahnhof |
| 1913 | Arbeitsaufnahme der Ziegelei |
| 1923 | wird als Besitzer des Gutes O. Lemcke genannt |
| ab 1935 | bewirtschaften die Gebr. Warnecke das Gut (unverh. Bruder Karl + Franz) |
| 1937 | 215 Einwohner |
| 1944 | 177 Einwohner |
| 28.04.1945 | die russischen Truppen stehen 40 km entfernt von Kraase in Neubrandenburg |